Kochschürze statt Designerkleid….warum????

Schön dass Du auf meine Seite gefunden hast! Mein Name ist Karin Sidak und ich lebe in der schönen Steiermark, in ländlicher Idylle. Warum ich beim Foodbloggen gelandet bin? Nun, meine Leidenschaft zum Kochen, Essen und zur Natur zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben,

Zur bestandenen Matura hat mir meine Mama eine Reise nach Paris geschenkt. Da war ich 18 Jahre alt. Du könntest nun denken, wir hätten gemeinsam die Boutiquen gestürmt und in Schuhen und Kleidern geschwelgt…weit gefehlt.
Wenn wir nicht gerade in einem der vielen herrlichen Museen verschwunden waren, haben wir Delikatessengeschäfte erkundet und uns mit viel Sorgfalt unser Speiselokal für den Abend ausgesucht. Heimgeflogen bin ich schließlich mit einem großen Paket voll der herrlichsten Käsesorten, einem Sack voller Tarte – und Briocheförmchen und …natürlich einem französischen Kochbuch. Bis auf den Käse habe ich das heute alles noch.

Und so ist es geblieben. Kein Ort, den ich betreten habe, hat je irgendeine kulinarisch interessante Ecke vor mir verstecken können, ich erkunde meine Umwelt über ihre Essgewohnheiten, ihre Gewürze, ihre Küchenuntensilien und die ortstypischen Kochrezepte.

Diese Liebe zur Nahrung wurde mir vorgelebt, anerzogen, in die Erbmasse verwurzelt, in jede Gehirnwindung verankert…so eine Leidenschaft suchst Du Dir nicht aus, sie ist einfach DA!

Meine Oma, in meiner Erinnerung nicht vorstellbar ohne ihren Garten und ihren Spaten in der Hand, war wohl durch die Nachkriegszeit gezwungen, alles selber zu machen, Lebensmittel einzukochen und zu konservieren für den Winter, und sie hat herrliche Mehlspeisen gebacken.

Meine wunderschöne Kindheit, das waren für mich unser Obst-und Gemüsegarten, Berge von selbstgesuchten Waldpilzen und Beeren, eine Küche voller Flaschen mit frischgepresstem Apfelsaft, das Herstellen von Würsten und Schmalz nach dem Schlachten, der unvergleichliche Duft von selbstgebackenem Brot und Kuchen, und…und…und

Mein Vater war Jäger und Fischer, aber noch einer „vom alten Schlag“, mit Achtung vor dem Tier und der Natur, er hat gelernt ganze Tiere zu zerlegen und ALLES zu verwerten,von den Innereien bis zum Fell.

Ich war oft mit ihm fischen, es waren tolle Erlebnisse…am Fluss in traumhafter Natur…der faire Zweikampf zwischen Mensch und Tier, jeder hat seine Chance, und wenn wir gewonnen haben, gab es – von meiner Mama zubereitet – ein herrliches Essen. Diese Erlebnisse haben mich geprägt, dieses „selber anbauen, selber jagen, selber fischen, selber sammeln“, auf diese Art gewonnene Nahrungsmittel wird man nie wegwerfen, immer mit Respekt behandeln und das Beste daraus machen.

Und so versuche ich nun, meine „Erblast“ auch wiederum an meine zwei Sprösslinge weiterzugeben und ihnen zu vermitteln, wie wichtig Koch-und Esskultur sind.

So lautet also mein Leitsatz:

Wenn wir nicht mehr gemeinsam essen, reden wir auch nicht mehr viel miteinander. Wenn wir nicht mehr selber kochen, verlernen wir, die Nahrungsmittel zu schätzen. Wenn wir die Nahrungsmittel nicht mehr achten, haben wir auch keine Achtung mehr vor der Natur. Und wenn wir nur mehr Vorgefertigtes in uns hineinstopfen, verlieren wir die Achtung vor uns selber…

Hier siehst Du mich also voller Begeisterung gegen all das ankämpfen, in meiner Küche, wo sich all meine Lieben treffen um zu tratschen, zu essen, sich auszuschimpfen, ein Glas Wein zu genießen, mir beim Schnipseln zuzusehen und … einfach Spaß zu haben!

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und zu genießen…


1 Response to Kochschürze statt Designerkleid….warum????

  1. Leni Gugl sagt:

    Liebe Karin!
    Gestern haben Günther und ich uns mit Herta und Hubert in Strobl getroffen. Die Beiden haben mir dann von deinen Kochartikeln erzählt. Ich habe mich jetzt im Internet schlau gemacht und bin auf deine tolle Seite gestoßen. Einfach nur MEGA SUPER! Ich habe sie gleich zu meinen Favoriten dazugestellt. Ich werde jetzt versuchen, nach deinen tollen Rezepten zu kochen.
    Weiterhin viel Erfolg mit deinen Artikeln und mit deinen Beiträgen im Blog.
    Ganz, ganz liebe Grüße an alle.
    Marlene und Günther

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