Tag: Lemon Curd

Shortbread – Zitronen – Schnitten

Shortbread Zitronen Schnitten

Ich liebe Shortbread. Du weisst ja, das sind die berühmten krümeligen Kekse aus Schottland, über die manche Menschen sagen, die stauben bei den Ohren wieder raus ( das ist natürlich eine immense Übertreibung!). Nein, selbstgebacken, ist Shortbread mürb, buttrig, und schmilzt auf der Zunge.

Und ich liebe Lemon Curd. ( Ich habe meine Vorliebe für traditionelle englische Rezepte nie bestritten … ). Was bedeutet es also, wenn ich endlich eine Nascherei gebacken habe, welche diese beiden an sich schon unschlagbaren Komponenten zu einer Keks – Kuchen – Union verbinde? Genau, ich stehe andächtig, den „Keks – Kuchen“ in der Hand, in meiner Küche und hauche nur mehr: “ How unbelievably delicious!“

Shortbread Zitronen Schnitten

Die fertigen Schnitten, schön angerichtet und mit Obst dekoriert..

Wenn Du also auch diesen unglaublichen Duft von Keks und Zitrone in Deine Küche holen willst, dann backe am besten gleich mit!

Für den Shortbreadteig brauchst Du:

240 Gramm Mehl glatt
110 Gramm Staubzucker
180 Gramm kalte Butter
etwas Zitronenabrieb

In  den zitronigen Frischkäsebelag kommen:

220 Gramm Frischkäse, ich nehme Philadelphia
150 Gramm Kristallzucker
2 große Eier
1 EL Speisestärke
4 EL Lemon Curd
ein Glas Marmelade zum Bestreichen des Bodens ( ich habe meine frische Ribiselmarmelade genommen).

Lemon Curd bekommst Du online oder in Delikatessengeschäften, oder Du machst ihn nach meinem Rezept selber, es geht ganz leicht:
Mein Lemon Curd

Gib das Mehl, den Staubzucker und Zitronenschale in eine Schüssel und lockere alles mit einem Schneebesen auf. Die kalte Butter reibst Du am besten mit einem groben Hobel darüber, knete nun mit den Fingerspitzen die Masse durch bis sie krümelig ist. Shortbreadteig darf nie zu lang bearbeitet werden!

Shortbread Zitronen Schnitten

Der krümelige Shortbread-Teig

Nun fette eine rechteckige Backform ( ca. 22/33 cm groß) gut ein und drücke den Teig gleichmäßig in die Form.

Shortbread Zitronen Schnitten

Der Teig wird in die Form gedrückt

Stelle die Form für 30 Minuten in den Kühlschrank und backe den Boden dann 20 Minten bei 170 Grad. Lasse ihn nun ganz auskühlen. Backrohr nicht ausschalten!

Verrühre alle Zutaten für den Frischkäsebelag mit dem Mixer. Verstreiche die Marmelade auf dem Shortbreadboden und verteile danach vorsichtig den Belag auf der Marmelade, diese sollte nicht an die Oberfläche kommen!

Shortbread Zitronen Schnitten

Die Lemon Curd Schicht soll die Marmelade ganz verdecken.

Nun wandert die Form wieder in den Ofen, für etwa 25 Minuten. Und, so verlockend das Ergebnis nun auch aussieht, noch ist nix mit naschen!
Erst wenn unser Kuchen völlig kalt ist, solltest Du ihn in kleine Schnitten schneiden, also am Besten über Nacht kühl ruhen lassen. Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude!

Shortbread Zitronen Schnitten

Nach einigen Stunden abkühlen darf angeschnitten werden…

Shortbread Zitronen Schnitten

…und genascht!

Shortbread Zitronen Schnitten

Schicht für Schicht ein Genuss!

Have a good Tea Time!

 

 

 

 

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Zitronencremeschnitten

Zitronencremeschnitten

Juchuuuuuhhh, gestern war es  wieder soweit – Frühlingsbeginn!! Die Sonne ist zwar noch ein bißchen vorsichtig, aber vorgestern Mittag habe ich mir schon eines meiner 300 Kochbücher geschnappt und bin damit hoffnungsvoll auf die Terrasse marschiert. Der Wind nervt etwas, aber auf der Teakbank an der Hauswand war es dann doch so warm, dass ich neidlos die schönen Sommergemüsefotos durchblättern konnte. Sogar mein roter Kater hat sich bei mir niedergelassen und seinen Bauch in die warmen Strahlen gehalten. Somit war mein Kochbuch überflüssig geworden, denn der Herr verlangte laut schnurrend seine Streicheleinheiten!
Bei soviel Frühlingsgefühlen möchte ich hier nun gesund weitermachen. Nachdem Du einen gesunden Snack (Bärlaucheierspeis ) und eine gesunde Hauptmahlzeit ( Haferflockenknöderln ) überlebt hast, gibts natürlich auch was gesundes Süßes : Kuchen mit Vollwertmehl und leichter Zitronencreme.

 

Zitronencremeschnitten

Luftig leichte Zitronencremeschnitten

 

Diese frischen Schnitten sind schnell gemacht und -schnell wieder weg!
Bestreiche eine etwas tiefere Blechkuchenform mit Fett und heize das Backrohr auf 170 Grad vor.
Für die Masse brauchst Du:

185 Gramm weiche Butter
165 Gramm Staubzucker
4 zimmerwarme Eier
50 Gramm Kokosraspel
150 Gramm glattes Mehl
70 Gramm Dinkelmehl Vollwert
1 TL Backpulver
100 ml Milch
Zitronenzesten von einer ganzen Zitrone

Butter und Zucker rührst Du sehr schaumig, dann kommen nacheinander die Eier dazu, jedes Ei ca. 30 Sekunden unterrühren, bis Du siehst dass die Masse bindet, erst dann das nächste dazu! Mische Mehl, Kokosraspel und Backpulver und gib sie mit der Milch auf die Eimasse. Nun verrührst Du alles nur so lange, bis eine schöne glatte Masse daraus geworden ist. Fülle diese ins Blech und backe sie etwa 20 Minuten, bitte ja nicht zu lange, lieber früher nachschauen, auf Druck sollte alles noch etwas nachgeben. Zum Abkühlen decke die Masse mit Alufolie ab, so kann die Feuchtigkeit nicht aus dem Kuchen entweichen. Ich habe da letztens bei Tschibo eine sehr praktische Blechkuchenform – noch dazu in rosa – entdeckt und die musste natürlich sofort in mein Eigentum übergehen. Die Form hat einen Kunststoffdeckel mit Tragegriffen, so bleibt der Kuchen saftig und kann überall mit hin genommen werden .

 

Zitronencremeschnitten

Praktische Blechkuchenform mit Tragedeckel

Zitronencremeschnitten

Backformbeschichtung natürlich in rosa….

 

Inzwischen kannst Du nun die Creme zubereiten.

Creme:

Saft von 2 großen Zitronen
7 Blatt Gelatine
100 ml Weisswein
500 Gramm Joghurt
130 Gramm Mascarpone
80 Gramm Staubzucker
2 EL Lemon Curd oder Zitronengelee

Weiche die Gelatine in kaltem Wasser ein, bis sie weich ist. Erhitze den Wein mit der Hälfte des Zitronensaftes und rühre nun einzeln die Gelatineblätter in die heisse (nicht kochende!) Flüssigkeit. Lasse alles etwa 15 Minuten abkühlen. Nun verrührst Du Joghurt, Mascarpone, Zucker, Zitronensaft und Lemon Curd, nimmst Dir wieder das Gefäß mit der Gelatine her und rührst nun einige Esslöffel von der kühlen Joghurtmischung in die Gelatinemischung. Erst nun gießt du unter Rühren langsam die Gelatine unter die Joghurtmasse. Stelle die Schüssel für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank, wenn Du siehst dass es zu gelieren beginnt, verteile die Creme auf dem gebackenen Teigboden und reibe noch Zitronenschale darüber. Stelle die Backform nun kühl, aber wenn möglich nicht in den Kühlschrank Es dauert etwa 5 Stunden bis die Creme schnittfest ist.
Am Besten machst Du den Kuche einen Tag bevor er gegesssen wird, so kann alles auch schön durchziehen.

 

Zitronencremeschnitten

Gesundes für Naschkatzen!

Zitronencremeschnitten

Ready for Tea Time!

Ich wünsche Dir einen schönen Frühlingsbeginn, genieße die Sonne und – vielleicht – meine Zitronenschnitten!

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Lemon Curd Törtchen und Schokocreme-Herz

Lemon Curd Törtchen

Endlich, nach dem vielen Regen, ein paar sonnige Tage, ich hatte schon keine Hoffnung mehr…aber nun sind sie doch reif geworden, meine Himbeeren. Und sie sind groß und wunderschön, viel zu schön um sie einfach so zu verschlingen!
Also auf gehts, kleine Törtchen müßen her, etxtra gebacken als würdige Unterlage für meine Himbeeren. Ich werde Minischalen aus Mürbteig machen und sie mit einer Lemon Curd-Creme füllen, die roten Beeren sehen auf der hellgelben Creme sicher zum Anbeißen aus…(na hoffentlich).

Erst mal der Mürbteig:

220 Gramm glattes Mehl
100 Gramm Butter
1 kleines Ei
30 Gramm Staubzucker
2 EL kaltes Wasser

in der Küchenmaschine schnell zu einem glatten Teig schlagen, heute lasse ich ihn etwas im kühlen Keller rasten, da ich ja viele kleine Förmchen auslege und da wird er sonst schnell warm. (Backrohr vorheizen nicht vergessen, Heißluft 180 Grad)
Ich suche in den beinahe unergründlichen Tiefen meines Backformen-Schrankes  nach meiner Minimuffinform und fette diese ein. Dann hole ich den Teig aus seiner „Ruhe“ und walke ihn aus, 2 mm dick. Nimm nun einen kreisförmigen Keksausstecher, der etwas größer ist als der Durchmesser der Minimuffinkrater, stich Scheiben aus und drücke diese vorsichtig in die Formen.

Lemon Curd Törtchen

DieFörmchen mit den Mürbteigkreisen auslegen

Lemon Curd Törtchen

Die Minimuffinform ist fertig gefüllt

Meist haben diese Formen 12 Vertiefungen, da bleibt mir nun natürlich etwas Teig übrig. Also, schnell noch eine Herz-Tarteform ausgelegt, da fällt mir auch noch eine Fülle ein…

Die Formen kommen nun ins Backrohr, für 15 Minuten, die größere Herzform etwas länger. Ich steche vor dem Backen mit einem Zahnstocher ein paar Mal in den Teigboden, dann wölbt er sich nicht.
Die fertig gebackenen Schälchen kommen dann aus der Form zum Auskühlen auf ein Gitter, und wenn sie abgekühlt sind, streiche ich sie innen mit geschmolzener Glasurschokolade aus, so kann der Mürbteig durch die Fülle nicht matschig werden!

Lemon Curd Törtchen

Die Schälchen innen mit Glasurschokolade ausstreichen

Nun fehlen nur mehr die cremigen Füllungen, und die sind schnell gemacht:

Creme mit Lemon Curd:

1/2 Packung Qimiq
2 große EL Mascarpone
3 EL Zucker bzw. nach Geschmack
2 große EL Lemon Curd

Das Qimiq wird erst mit dem Mixer fluffig  aufgeschlagen, dann kommen Mascarpone und Zucker dazu,  und zum Schluß wird noch mein selbstgemachter Lemon Curd eingerührt – fertig.
Für mein Mürbteigherz mache ich auf die gleiche Weise eine Schokocreme:

Creme mit Schokolade:

1/2 Packung Qimiq
2 große EL Mascarpone
2 EL Zucker oder nach Geschmack
100 Gramm geschmolzene Schokolade, ich nehme Valhrona Drops 70 % Kakaoanteil, aber auch Milchschokolade schmeckt sehr gut!

Gleicher Ablauf wie zuvor, beide Cremes sind fertig, es folgt die schöne Aufgabe des Füllens und dekorierens….ich kann endlich meinen Himbeeren einen würdigen Rahmen verpassen, aber Du kannst hier natürlich alles nehmen, was zur Verfügung steht…ich habe für mein Schokoherz auch noch etwas Krokant gemacht gefunden..

Vor dem Genießen noch etwas in den Kühlschrank stellen!

Lemon Curd Törtchen

Lemon Curd Törtchen

Lemon Curd Törtchen

Himbeere krönt Lemon Curd Törtchen

Lemon Curd Törtchen

Ein Herz voll Schokolade

Zum Glück waren die ersten Fotos gleich ok, denn 2 Stunden später war nix mehr übrig!

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Mein Lemon Curd

Noch heiß in die Gläschen

Als Kind konnte man mich mit einem Eislutscher für 10 Minuten ruhig stellen….heute würde man mit einem Glas Lemon Curd und einem Löffel das gleiche erreichen. Zitronen in Cremeform…das ist nicht zu schlagen!
Ich kaufe Lemon Curd seit vielen Jahren in Wien im Teehaus Haas & Haas am Stefansplatz, das ist wirklich der Beste, den ich je gegessen habe..ausser der selbstgemachte.
Frisch zubereitet ist er natürlich noch viel cremiger und fluffiger…und wenn man ihn einige Male macht, weiss man auch, worauf es ankommt, dann ist die Herstellung nicht schwierig.
Und aufgrund meines unerwarteten Zitronensegens zum Hochzeitstag hab ich Lemon Curd letzte Woche gleich 2 Mal gemacht. Warum Zitronensegen? Nun, schau in meinen Beitrag „Zitronen, Zitronen…“
Allerdings gibt es ein paar Dinge, auf die man achten muss…das erkläre ich Dir im Rezept.

für den typisch britischen Lemon Curd brauchen wir:

3 große Bio-Zitronen
2 Eier
2 Eidotter
80 Gramm Gelierzucker 2:1
50 Gramm Staubzucker
60 Gramm Butter
1 Teelöffel Speisestärke + ein Tl Vanillezucker

Anmerkung: Das Verwenden von Gelierzucker ist eigentlich nicht original, ich bin aber durch 2 Probleme auf diese Lösung gekommen, die wirklich gut funktioniert: zuerst einmal wird der Curd durch den Gelierzucker etwas länger und besser haltbar, das erste Mal ist mir ein Glas nach 2 Wochen schimmlig geworden…trotz Kühlschrank. Und ausserden bekommt die Creme so etwas mehr Stabilität, sodass man sie so wie Marmelade aufs Brot streichen kann.
Auch die kleine Menge Speisestärke ist ein Trick von mir, diese Puddingkonsistenz hinzubekommen, ohne 8 Eidotter zu verwenden.

Von 2 Zitronen reibe ich ganz fein die gelbe Schale ab, dann werden alle 3 Zitronen ausgepresst.
Um zu vermeiden, dass die Masse mit den Eidottern beim Erhitzen ausflockt, sollte man den Curd überm Wasserbad rühren. Ich richte mir also eine Kasserole und einen Edelstahlschneekessel, der gut auf den Topf passt. Den Topf halb voll füllen mit Wasser und auf die Kochplatte stellen. In den Schneekessel kommen nun die Butter, die abgeriebene Schale und der Zitronensaft bis auf 3 Eßlöffel, die behalte ich in einem kleinen Glas zurück.

Der Kessel kommt nun auf den Topf und der Inhalt wird erhitzt, aber nicht aufgekocht.

Das Wasserbad

Das Wasserbad

Die Eier und Dotter gibst Du in eine kleine Schüssel und verschlägst sie leicht mit einem Schneebesen.
Wenn die Mischung kurz vor dem Kochpunkt ist, hebst Du den Schneekessel von der Hitze und rührst zuerst den Zucker und dann die Eimischung ein. Nun wieder ab auf den Topf damit und: rühren, rühren. (Schneebesen!)

Die Eier kommen dazu

Die Eier kommen dazu

 

Nach einigen Minuten beginnt die Masse, einzudicken, das Wasser im Topf soll kochen, die Creme selbst jedoch auf keinen Fall. Nach ca. 10 Minuten sollte der Lemon Curd seine Endkonsistenz erreicht haben…fast, denn nun kommt noch der Trick mit der Stärke: den Teelöffel Speisestärke mit dem zurückbehaltenen Zitronensaft und einem Löffel Vanillezucker gut klumpenfrei vermengen und in den Curd einrühren, noch ein paar Minuten weiterrühren und erhitzen…fertig.
Du hast nun einen hellgelben, cremigen, fluffigen „Pudding“ in Deiner Schüssel…sofort kosten und stolz sein! Und da soll einer sagen, die Briten hätten keine guten Rezepte….dieses eine würde schon reichen! (Aber da gibts viele….)

Der Lemon Curd ist fertig

Der Lemon Curd ist fertig

Schön cremig und glänzend

Schön cremig und glänzend

 

Nach dem Kosten und Stolz sein bitte gleich heiß in die Gläser füllen, verschließen und nach dem Auskühlen im Kühlschrank aufbewahren….am Besten nicht länger als 3-4 Wochen.

Noch heiß in die Gläschen

Noch heiß in die Gläschen

Wo ist mein Löffel?

Wo ist mein Löffel?

Und was stellen die Briten nun so alles an mit ihrem Lemon Curd? Nun, man kann ihn aufs Brot streichen, zu Pancakes essen, Zitronentarte machen, ins Joghurt geben, ganz klassisch zu Scones essen (Meine Scones) , auf heiße Waffeln schmieren…..und, naja, nachdem das Rezept aus Britannien ist, sollte es wohl auch zu Wildschwein passen? (Die spinnen die Briten…)…ach nein, das war ja die Pfefferminzsauce!

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