Schlagwort: Geschenk

Weihnachten, ein Einkaufstipp

Und wieder einmal steht uns Weihnachten bevor, und die Schlagwörter die uns da ins Gehirn schießen sollten, sind wohl:
Familie, Besinnlichkeit, Freude, Fest, Liebe, Ruhe, Gemütlichkeit, Essen (na klar) …
aber ehrlich, lauten die nicht eher so:
Stress, Hektik, Einkauf, Geschenke, Verkehrschaos, Familienzwist, Geld, Konsumzwang …

Schade, oder? ich liebe Weihnachten, und auch wenn ich nicht immer alle Faktoren aus der unteren Reihe ausschalten kann, versuche ich doch, dieses Fest nach obigen Schlagwörtern zu zelebrieren! Und heuer sind wir dem wieder einen Schritt näher gerückt, meine sehr kluge Tochter Julia hat nämlich den Vorschlag gemach, innerhalb der Familie zu Wichteln, und so dem vielen Herumhetzen, Kaufen und Verpacken ein Ende zu setzen. Und ehrlich, die meisten von uns haben heute nicht nur alles, was sie brauchen, sondern auch vieles, was sie nicht brauchen, und man weiss einfach wirklich oft nicht mehr, was man schenken soll. Also ist es viel besser, sich auf eine Person zu konzentrieren, und dieser eine kleine, aber persönliche Freude zu machen.
Am Schönsten gelingt das mit etwas, was man selbst hergestellt hat, aber nicht jeder kann das, aus welchen Gründen auch immer. Und nun kommen wir, nach dieser philosophischen Einleitung zu meinem Einkaufstipp

’sFachl

in der Grazer Herrengasse (Herrengasse 13) verkauft nur Selbstgemachtes, es gibt von vielen verschiedenen Menschen die verschiedensten selbst erzeugten Dinge zu kaufen. Schmuck, Geschnitztes, Räuchermischungen, Kosmetik, Hundekekse, Schnäpse, Marmeladen, Kräutersalz, Hauben und Schals, Taschen, und vieles mehr.

Weihnachten, ein Einkaufstipp

’sFachl in der Herrengasse in Graz, voll mit tollen selbstgemachten Geschenkideen!

Weihnachten, ein Einkaufstipp
Ich komme aus einem bestimmten Grund auf dieses nette Geschäft, meine liebe Arbeitskollegin Monika verkauft nämlich dort ihre wunderschönen, selbstgenähten Einkaufstaschen. Sie stellt sie alle aus IKEA Stoffresten her, und sie sind sehr schön ausgeführt … naja, sie ist gelernte Schneiderin.

Weihnachten, ein Einkaufstipp Weihnachten, ein Einkaufstipp
Ich habe schon eine ganze Sammlung zu Hause, auch im Auto liegen immer welche bereit, ob groß oder klein, ich liebe sie. Und wäre es nicht eine mal etwas andere Idee, ein Geschenk anstatt mit Weihnachtspapier – das dann weggeworfen wird – mit so einer Tasche von Monika „einzuwickeln“? Also ein Geschenk in noch einem Geschenk verpackt! Und man braucht nie mehr im Geschäft ein Plastiksackerl (ich hasse Plastik!).

Weihnachten, ein Einkaufstipp

Die selbstgenähten Einkaufstaschen von Monika, so schön, so praktisch!

Weihnachten, ein Einkaufstipp

Man kann sich im ’sFachl natürlich auch mit einer Freundin oder einem Freund treffen, gemütlich einen Kaffee trinken, tratschen und für einen lieben Menschen eine Kleinigkeit mitnehmen. Schau mal vorbei, und denk an Monikas praktische Taschen, sie sind links ganz oben, gleich wenn man hineinkommt, neben dem Fenster.
Und übrigens, wenn Du etwas Tolles selber machst: Du kannst es auch dort verkaufen! Einfach anmelden, warten bis ein Fachl frei ist, und los gehts!

Weihnachten, ein Einkaufstipp

Links oben sind Monikas Taschen!

’sFachl gibt es auch in Wien, Salzburg, Villach, Linz, Klagenfurt, Dornbirn, leider ohne Monis Taschen.

 

 

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Geschenke aus der Küche 2 – Sellerie-Lorbeersalz

Dritter Adventsonntag…die Frist bis zum „feierlichsten Tag des Jahres“ wird immer kürzer, die in der Küche verbrachten Stunden immer mehr. Sämtliche Standmixer, Backöfen, Schokoladetemperierer, Nußmühlen und Backbleche haben Großeinsatz, und – nicht zu vergessen – neben der Backerei habe ich ja auch noch eine Familie, die ich satt bekommen muß! Aber heute hatte ich zum Glück noch Brathendlreste von gestern, da gabs dann Reisfleisch (ja, am Adventsonntag…was solls..), dafür hatte ich noch Zeit, Selleriesalz zu machen.

Ja, ich habe noch Sellerie im Garten. Die letzten übrigen Knollen sind klein und schrumpelig, aber voller Geschmack, und für Suppe oder meine Salzmischung ideal geeignet.
Selleriesalz ist sehr vielseitig, und durch die Beigabe von Lorbeerlaub wird es zu etwas Besonderem. Es ist toll für jede Art von Cremesuppe, aber auch für das Kochen von Fond, schmeckt herrlich in Kartoffelpürree, Pasteten und würzt jedes Wintergemüse ein wenig raffinierter.

Die Zubereitung ist einfach: Du brauchst

2 größere oder 4 kleinere Sellerieknollen
4-5 Lorbeerblätter, wenn geht frische, sonst getrocknet
grobes Meersalz, etwa 8 EL, je nachdem wie konzentriert man das Salz möchte – mehr Sellerie oder mehr Salz

Schäle die Sellerieknollen und schneide sie in etwa 2-3 mm dicke Scheiben, am besten mit der Schneidmaschine. Dann verteilst Du sie auf die Böden eines Dörrapparates oder legst sie auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Nun werden sie getrocknet, Backrohrtemperatur etwa 60 Grad, Türe leicht geöffnet, mit dem Dörrapparat hat es etwa 7 Stunden gedauert, beim Backrohr bitte kontrollieren. Die Selleriechips müssen krachtrocken sein!

Sellerie-Lorbeersalz

Sellerie und Lorbeer..geerntet am 13.Dezember!

Sellerie-Lorbeersalz

Die Zutaten werden am Dörrapparat getrocknet

Da ich die Lorbeerblätter frisch geerntet habe, kommen einige auch mit zum Dörren, die anderen brauche ich ungetrocknet.

Sind die Sellerieblätter dann ganz trocken, gibst Du sie mit den Lorbeerblättern (behalte 2 zurück) in einen Blitzhacker oder Blender und zerkleinerst alles, bis die Stückchen ca. 3 mm groß sind. Nun kommt das grobe Salz dazu und wird nochmal kurz mitgehackt. Ich habe es gerne, wenn die Mischung nicht ganz fein wird, die Selleriestückchen behalten etwa Hagelzuckergröße, aber Du kannst natürlich auch länger mixen. Aus dem Blender schütte ich das Salz in eine Schüssel und schneide nun mit der Schere von den frischen Lorbeerblättern (geht natürlich auch mit trockenen) feine Streifen ab und mische diese dazu. Das sieht schön aus und gibt zusätzlich Aroma!

Sellerie-Lorbeersalz

Die fertige Salzmischung

Nun kannst Du Deine Kreativität austoben und das Gewürzsalz in ein ansprechendes Geschenk verwandeln. In kleinen Olivenholzschüsselchen (siehe Foto oben) oder Tonschälchen sieht es sehr erdig und naturverbunden aus…so eher für den esoterischen Typ…(gib einen kleinen Holzlöffel dazu und fülle das Salz in kleine Zellophansäckchen!), oder eher cool in gläsernen Gewürzdosen…ich habe meines in ein Mini-Rexglas gefüllt, das sieht hübsch aus und schließt schön dicht.

Sellerie-Lorbeersalz

Dieses Gläschen habe ich mir selbst geschenkt!

Brauchst Du noch mehr Geschenkideen? Guck mal in meine Vorratskammer:

http://www.tatort-kueche.at/index.php/category/meine-vorratskammer/

 

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Geschenke aus der Küche 1…Knoblauchöl und Chiliöl

Weihnachten! Ich liiiiieeeeebe Weihnachten…noch mehr kochen, noch mehr backen…heißt natürlich auch noch mehr einkaufen! Mein Verschleiß an Butter, Staubzucker, Eiern und Schokolade in dieser Zeit nimmt amerikanische Ausmaße an…ich Gott sei Dank nicht! Ich frage mich immer wo all diese Kalorien hin verschwinden..???

Ein großes Weihnachts-Thema ist ja auch jedes Jahr das Schenken. Und das ist für viele Menschen wirklich zum Problem geworden. Viele von uns haben heute weit mehr als nur die Dinge, die wir brauchen. Also was soll man schenken…was soll man sich wünschen? Statt sich in üblicher Hektik ins Getümmel der Geschäfte zu werfen, sollte man sich lieber ein paar Kerzen anzünden, schöne Musik einschalten, ein gutes Glas Wein einschenken und sich überlegen: Was könnte ich zuhause für meine Lieben, meine Freunde und Kollegen schenkbares machen…mit meinen eigenen Händen!

Ich habe schon immer gerne gekocht, gebastelt und gehandarbeitet, und ich denke fast jeder von uns kann etwas, womit man schöne Dinge gestalten kann…als Geschenke für Andere.
Ich versuche zum Beispiel fast jedes Jahr, für meine Mama – die immer Zeit hat wenn ich sie brauche – ein persönliches Geschenk anzufertigen. Das können umhäkelte Geschirrtücher, bedruckte Tischsets, Gläser mit hausgemachten Nudeln oder selbstgegossene Kerzen sein…so etwas bereitet immer Freude und man hat sich wirklich Zeit für den Anderen genommen.

Besonders freut es mich, daß nun Geschenke aus der eigenen Küche wieder total trendig werden, in jeder Zeitschrift findet man Anregungen und den Aufruf, doch wieder mehr selbst zu machen. Und das ist wirklich toll!!!

Diverse Salzmischungen und Würzöle mag ich für diese Anläße besonders gerne, so etwas kann jeder, der kochen mag, gut brauchen, es ist sicher kein Geschenk, welches ungenutzt in eine Ecke gestellt wird!

Ich möchte Dir heute eine sehr praktische und energiesparende Art der Herstellung von aromatisierten Würzölen vorstellen, aber ich möchte Dir im Rahmen meines heutigen Posts auch eine sehr hübsch gestaltete und hilfreiche neue Internetseite zeigen, welche Dir ebenfalls Ideen und Rezepte zum Schenken selbstgekochter Köstlichkeiten liefert.

Die Seite heißt: LECKER SCHENKEN – GESCHENKE AUS DER KÜCHE, folgender Link führt Dich dorthin:
http://www.erlebnisgeschenke.de/lecker-schenken/

Viel Spaß beim Schmökern, das folgende Foto zeigt das Erscheinungsbild der Startseite, der Rezeptfundus soll noch erweitert werden, aber es gibt jetzt schon viele nette Ideen!

Lecker Schenken

Lecker Schenken Startseite

Aber nun zu meinem Beitrag über Chiliöl und Knoblauchöl, auch super geeignet wenn Du noch in letzter Minute etwas brauchst, oder ich gebe das auch immer gerne als Gastgeschenk!

Ich bereite diese Öle immer begleitend dann zu, wenn ich etwas Deftiges im Rohr brate, z.B. Brathuhn, Schweinsbraten, salzige Tartes oder auch Brot. Die Rexgläser mit den Gewürzträgern und dem Öl stelle ich dann auf den Boden des Backrohres, bis das Öl zu blubbern beginnt…so brauch ich den Ofen nicht extra einheizen…( wenn man schnell so ein ÖL braucht, bleibt einem das natürlich nicht erspart))
Du brauchst für die Öle folgende Zutaten, die Mengen sind hier natürlich flexibel und hängen auch von der Glasgröße ab:

Knoblauchknollen, etwa 4-5 große, möglichst schöne!
Rote Chilischoten, ca. 8 Stück, Jalapenos sind ideal (Chilis kannst Du zur Erntezeit ganz toll einfach frisch als Ganzes einfrieren, sie sind dann wie gerade geerntet!), frische Chilischoten bekommst Du auch im Winter fast immer im Asialaden.
2-3 kleine Rosmarinzweige (sind bei Interspar fast immer frisch zu bekommen)
Gutes Olivenöl, muß aber kein extra Vergine sein, da es ja erhitz wird und auch zum Kochen verwendbar sein soll. Eine Flasche…je nach Bedarf.

Würzöle

Chilis

Würzöle

Knoblauchknollen

Richte Dir 2 schöne Rexgläser mit ca. 0,5 Liter (toll sind die KORKEN Gläser von Ikea…na klar, ich arbeite da!), spüle sie gut heiß aus! Schäle die Knoblauchzehen aller Knollen und stich jede Zehe 2 Mal mit einem Zahnstocher an, so gibt der Knoblauch noch mehr Aroma her. Große Zehen schneide ich auch einmal durch. Entferne den Stiel der Chilischoten und schneide sie einmal längs durch, wenn Du es nicht so scharf möchtest, kannst Du die Kerne entfernen. Wische die Rosmarinzweige mit einer Küchenrolle gut ab, nicht waschen! ( oder sonst ganz trocknen lassen!)

Nun kommen die Chilis in das eine Glas, ergänzt durch Rosmarin und ein, zwei Knoblauchzehen, ins andere Glas kommen die restlichen Zehen und Rosmarin. Übergieße nun alles mit Olivenöl, sodaß die Gläser ca. halb voll sind. Nun wandern sie OFFEN ins Backrohr, das nicht heißer als 150 Grad sein sollte. (vorheizen, wenn Du nicht sowieso etwas brätst)
Es dauert nicht sehr lange, bis das Öl leicht zu blubbern beginnt, dann kannst Du die Gläser sofort herausholen. Vielleicht so 15 Minuten…schau einfach ab 10 Minuten immer nach!

Gieße nun soviel kaltes Öl hinzu, daß die Gläser voll sind, so kühlt es schnell ab und wir brauchen nicht das ganze Öl erhitzen. Sofort mit Rexring dicht verschließen.

Würzöle

So kommen die Gläser ins Rohr

Würzöle

Das fertige Öl

Ich finde die Rexgläser praktisch, weil man hier auch die Chilis und den Knoblauch leicht entnehmen kann. Sie passen toll in Eintöpfe, Ragouts, Saucen die pürriert werden…
Aber auch in rexfähigen Flaschen sehen diese Öle sehr schön aus!

Würzöle

Auch in Flaschen sieht das Würzöl toll aus!

Zur Haltbarkeit: Das Öl für sich – also wenn man es von den „Früchten“ abgießt, ist natürlich länger haltbar, die geöffneten Gläser mit den Chilis und Knoblauch sollten auf jeden Fall geöffnet im Kühlschrank aufbewahrt werden und innerhalb von 2 Monatne verbraucht werden…ist sicher nicht schwierig!

Du wirst sehen, wie hübsch das aussieht und daß sich jeder „Kochmensch“ über dieses Geschenk freuen wird!

Noch ein paar Anregungen zur Verwendung:

Das Chiliöl:
Herrlich beim Anbraten von Bruschetta, Spiegeleiern, Schweiskotelett, Zwiebeln für Gulasch oder Ragout darin rösten, ein paar Spritzer über die eigene Pizza oder selbstgebackene Focaccia, bei Nudelgerichten, Hendlfleisch oder Schweinefleisch für asiatische Gerichte darin anbraten, Chili con Carne, …….
Das Knoblauchöl:
Zum Anbraten von Pilzen, Spinat, Bruschetta, Schweinefilet, Calamares und Shrimps, Fisch allgemein …ein Spritzer über ein fertiges Nudelgericht schmeckt toll, Toastbrot mit Knoblauchöl einreiben und toasten, Schweinebraten damit einreiben……..

Weitere Anregungen zu schenkbaren Vorräten findest Du hier:

http://www.tatort-kueche.at/index.php/category/meine-vorratskammer/

 

 

 

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