Tag: Creme

Weihnachtsdessert in weiss – rot

Weihnachtsdessert

Ich genieße es, für meine Lieben die Weihnachtsgeschenke zu verpacken.Das habe ich heute in den letzten zwei Stunden zelebriert, ich bin alleine daheim, zünde ein paar Kerzen an, auf jedem Sessel ringelt eine Katze (der Hund zum Glück am Boden!), und die ganze Küche liegt voll mit Bändern, Papier und den diversen Überraschungen für jeden.
Und ein kleines Gläschen Sekt und ein paar Kekse gönne ich mir nebenbei, als Stärkung in dem Chaos.
Natürlich kommt es zu Weihnachten nicht nur auf die Geschenke an, diese Diskussion bewegt uns ja seit Jahren, aber mal ehrlich, ich wüsste nicht, was daran so schlimm sein soll! Ich schenke gerne, und ich bekomme auch gerne Packerln, und ohne das wäre dieses Fest nicht dasselbe, für mich jedenfalls. Man muss es ja nicht übertreiben, aber es ist doch schön, sich zu bemühen, den wichtigsten Menschen im Leben eine Freude zu machen, und auch selber zu sehen, dass sich jemand über meine Wünsche Gedanken gemacht hat. Ich sehe auch nichts erzwungenes daran, dass es gerade zu Weihnachten sein muss, ich finde es ist einfach eine schöne Tradition.

 

Weihnachtsdessert

Schwedischer Preiselbeersirup

Nachdem die liebevoll verpackten Gaben nun endlich alle beschriftet vor mir stehen, habe ich noch etwas Zeit, bevor meine Männer hungrig das Haus stürmen, und die verwende ich für meinen Blog.
Ganz schnell noch, im letzten Moment, habe ich ein Weihnachtsdessert für Dich. Ich habe es im letzten Jahr für unsere IKEA Hauszeitung zubereitet und mache es seither immer gerne. Hauptdarsteller ist unser Preiselbeersirup, bei IKEA bin ich ja quasi von diesem Sirup umzingelt. Preiselbeeren sind ja etwas sehr schwedisches, und durch die wunderschöne intensiv rote Farbe sehr weihnachtstauglich!
Dieses Dessert ist wirklich sehr einfach in der Zubereitung, Du benötigst nicht viele Zutaten und es ist optisch ein echter Hingucker, durch die Farben und das rot funkelnde, wabbelige Gelee!
Den Preiselbeersirup kannst du Dir noch ohne Probleme besorgen, IKEA hat am Weihnachtstag bis eins offen, und nachdem fast alle Weihnachtssachen weg sind und wir schon bald wieder die Sommermöbel aufstellen (oh ja …) wird nicht mehr so viel los sein.
Die Menge reicht für 4  Portionen.

Für das Gelee brauchst Du:

150 ml Preiselbeersirup
350 ml Wasser
4 Blatt Gelatine

Für die Mascarponecreme:

200 Gramm Mascarpone
200 Gramm Joghurt
50 Gramm Zucker, davon 1 EL Vanillezucker

Die Gelatineblätter zum Erweichen in kaltes Wasser legen. Saft und Wasser mischen, 150 ml davon erhitzen und die weichen, ausgedrückten  Gelatineblätter darin auflösen. Nun die heiße Lösung mit der Gelatine langsam und löffelweise in den restlichen kalten Saft rühren und ca. 3/4 der Flüssigkeit auf 4 hübsche Gläser verteilen. Das restliche Viertel kommt in eine eckige kleine Vorratsdose, das behalten wir als Topping zurück. Alle Gefäße in den Kühlschrank stellen und den Inhalt fest werden lassen. ( dauert 2-3 Stunden).
Nun Joghurt, Mascarpone und Zucker mit dem Mixer cremig rühren und vorsichtig auf das wabbelige Preiselbeergelee verteilen. Das zurückbehaltene Gelee Stürzen, mit dem Messer in Würfel teilen und eine rote „Haube“ auf die weisse Masse setzen, nochmal kühl stellen. Das Dessert schmeckt am Besten, wenn man es eine halbe Stunde vor der Vernichtung aus dem Kühlschrank holt!

Weihnachtsdessert Weihnachtsdessert

 

Ich wünsche Dir wunderschöne, genussvolle Festtage, viel Zeit für Deine Familie und dass alle Kekse vernichtet werden! Und ich freue mich sehr, wenn Du mich im nächsten Jahr wieder besuchst!

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Zitrusfrucht-Bananencreme

Zitrusfruchtcreme

Ein Rezept für ein gesundes, schnelles, fruchtiges Dessert…das kann man immer brauchen! Man werkelt schon emsig am Hauptgericht herum, ist schon etwas in Zeitdruck, denn bald werden diverse hungrige Mäuler daheim eintreffen…und auf einmal ist er da: der innige Heißhunger auf ein cremiges, fruchtiges Dessert.

Für solche Notfälle habe ich immer ein paar Packerln Qimiq  zuhause. Kennst Du Qimiq?
Qimiq  besteht aus 99% österreichischer Sahne (15% Fett) und 1% hochwertiger Speisegelatine. Die schwabbelige weiße Masse wird aufgeschlagen und der Creme beigefügt, so geliert das Dessert und wird herrlich cremig. Das umständliche hantieren mit Gelatine entfällt. Ich verwende das Produkt seit vielen Jahren, auch für pikante Aufstriche ist es toll.

So, nun aber schnell ans Werk, sonst gibts keine Nachspeise!

Du brauchst für die Creme, für 4 Gläser:

200 ml Saft von Zitrusfrüchten – ich nehme heute Mandarinen und Orangen
2 sehr reife Bananen
1 Packung Qimic
1 Becher griechisches Naturjoghurt 10 % Fett
1 EL flüssigen Honig, am besten Akazienhonig
60 Gramm Staubzucker
200 ml Schlagsahne+ 1 EL Vanillezucker

Zitrusfruchtcreme

Zitrusfrüchte nach Wahl auspressen

Die in Stücke geschnittenen Bananen und den Orangensaft gibst Du in ein höheres Gefäß und pürrierst alles. Dann kommt der Qimiqwürfel in eine Schüssel und Du rührst ihn mit dem Mixer auf hoher Stufe ganz glatt. Nun wird der Staubzucker eingerührt, dann Joghurt, Honig und die Bananenmischung. Wenn alles schön cremig ist, stellst Du die Schüssel in den Kühlschrank, es dauert in etwa eine Stunde bis alles zu gelieren beginnt.
Jetzt kannst Du den Schlagrahm mit dem Vanillezucker steif schlagen und unter die Bananen-Orangenmasse heben. Verteile die Creme auf 4 Dessertschalen und stelle diese wieder eine Stunde in den Kühlschrank, bevor Du nach Wunsch dekorierst…sonst hast Du versunkene Deko, weil die Creme noch weich ist!
Je nach verwendeten Zitrusfrüchten schmeckt das Dessert immer etwas anders…nur mit Zitronen gibt es eine tolle Zitronencreme, nimm dann allerdings etwas weniger Zitronensaft und ev. etwas mehr Zucker…

Zitrusfruchtcreme

Zitrusfruchtcreme

Zitrusfruchtcreme

Ich habe mit Granatapfelkernen dekoriert

Zitrusfruchtcreme

Zitrusfruchtcreme mit Granatapfelkernen

Noch mehr Lust auf Desserts bekommen? Hier habe ich noch eine Creme mit Qimiq für Dich:

Nektarinencreme

Nektarinencreme

Nektarinencreme

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Nektarinencreme

Nektarinencreme

Mein Mann ist wieder mal bei seinem italienischen Südfrüchtehändler eingefallen! Eigentlich wollte er mir wieder diese tollen Naturzitronen besorgen (siehe Post „Zitronen, Zitronen..“),  aber nix mit Zitronen, Ernte vorbei…. und so nahm er kurz entschloßen eine ganze Kiste Nektarinen mit, herrliche Bio-Nektarinen, noch mit kleinen Ästen dran und alle verschieden groß (das ist ja heute schon ein Qualitätsmerkmal, wenn etwas nicht EU-Normgerecht ist!)

Nektarinen

Nektarinen aus Italien

So gibts nun seit Tagen alles von der Nektarine – Smoothie, Kuchen, und heute eine Dessertcreme.

Du brauchst für 4 Dessertschalen:

3 große Nektarinen
Saft einer halben Zitrone
2 Eidotter von ganz frischen Eiern
80 Gramm Staubzucker
1 Tl Vanillezucker
1 Packung Qimiq
100 Gramm Mascarpone

Ich viertle die Nektarinen und gebe die Spalten in den Blender. Sie haben eine dünne Schale, also schäle ich sie nicht….ist bei meinem starken VitaMix Blender sowieso nicht nötig, der püriert alles ganz fein. (ja, ich mache schon wieder Werbung, ich bin einfach total begeistert von dem Ding!)
Zitronensaft zugeben und einschalten. Das Mus beiseite stellen, nun gebe ich die Eidotter und den Zucker in eine Schüssel und schlage alles mit dem Mixer auf, bis die Masse weissschaumig ist. Das Qimiq kommt ebenfalls in eine – etwas größere – Schüssel, ich rühre es cremig und dann kommen der Reihe nach erst die Eimasse, dann der Mascarpone und zuletzt das Nektarinenmus dazu und alles wird gut vermischt. Ja, das wars auch schon, nun gibst Du die Leckerei noch in hübsche Schälchen und läßt sie im Kühlschrank 2-3 Stunden durchkühlen. Wenn sie es so lange überlebt, wird die Creme auch noch schön dekoriert.

Nektarinencreme

Nektarinencreme

Ich tunke kandierte Orangenscheiben in Schokolade und pflücke ein paar Minzeblüten, damit wird mein Dessert für sein letztes Stündchen herausgeputzt!

Nektarinencreme

Nektarinencreme hübsch gemacht!

Nektarinencreme

Nektarinencreme

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Lavendel-Beeren-Panna Cotta

Lavendel-Beeren-Panna Cotta

Beerenzeit!!! Leider ist sie viel zu kurz, die Saison der blauen, roten, schwarzen, weißen, grünen, süßen, sauren, herben….Himbeeren, Ribisel, Stachelbeeren, Schwarzbeeren, Jostabeeren…..Hilfe, ich bin nicht zu bremsen vor Begeisterung!

Meine Tochter und ich essen manchmal so viele Beeren auf einmal,daß es richtig brennt im Magen, aber das macht nichts. Die Zeit wo es sie gibt ist einfach zu kurz, man muss also auf Vorrat essen.
Die Vielfalt der kleinen Sommerfrüchtchen ist unendlich, und man kann sehr viel aus ihnen machen. Ich verarbeite Beeren zu Saft, Marmelade und Gelee, friere sie ein, backe Kuchen, mache Sommerdesserts und….esse, esse, esse…..
Am tollsten wirken die Früchtchen auf weißen Desserts, und da gibt es nichts besseres als Panna Cotta, die absolute Lieblingsnachspeise meines Sohnes. Er hat einmal 4 Gläser nacheinander gegessen!!!

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Panna Cotta mit Sommerbeeren

Panna Cotta ist ein eigentlich total simples italienisches Dessert, trotzdem muss man es meist ein paar Mal machen, bis man es so hinbekommt, wie es sein soll. Wichtig ist: die Sahne muss ganz frisch sein, nicht zuviel Gelatine, und die Sahne lange genug köcheln. Ich habe mein Rezept aus einem alten italienischen Kochbuch, ich habe einige ausprobiert, aber dieses wird perfekt!!
Du brauchst für 4 Portionen (oder für einen Sohn…)

550 Gramm Sahne
40 Gramm Zucker

1/2 Vanilleschote
1 EL Lavendelsirup
1/2 Teelöffel Lavendelblüten
2 1/2 Blatt Gelatine

Den Lavendelsirup mache ich selber, siehe mein Post über Rosensirup (Rosenblütensirup), man bekommt ihn aber auch meist in guten Reformhäusern. Sonst nimm einfach einen EL Zucker mehr und ein bißchen mehr Blüten zum Mitkochen.
Wenn Du keinen Lavendel hast….es geht auch ganz ohne das blaue Zeug!

 

Die Sahne mit Vanille, Zucker und Lavendelblüten aufkochen

Die Sahne mit Vanille, Zucker und Lavendelblüten aufkochen

 

Sahne, Zucker, aufgeschlitzte und ausgekratzte Vanilleschote sowie Lavendelblüten kommen in eine beschichtete Kasserole und werden aufgekocht, dann läßt Du das ganze 10 Minuten auf sanfter Flamme köcheln. Inzwischen erweichst Du die Gelatineblätter in kaltem Wasser und rührst sie nach Ende der Zeit in die nicht mehr kochende Sahne. Verteile die Flüssigkeit auf 4 hübsche Schalen und lasse diese ca. 4 Stunden im Kühlschrank stehen, bevor Du sie nach Herzenslust mit Früchtchen dekorierst…vorher mit dem Finger die Festigkeit der Creme testen, sonst versinken die Beeren….ist aber auch egal, wird sowieso vernichtet.

Lavendel-Beeren-Panna Cotta

Lavendel-Beeren-Panna Cotta

Lavendel-Beeren-Panna Cotta

Lavendel-Beeren-Panna Cotta

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Mascarpone-Apfel-Karamell-Schichtcreme

Mascarpone-Apfel-Karamell-Schichtcreme

Meine Eltern haben zwei schöne alte Apfelbäume im Garten, die auch jedes Jahr ordentlich voll mit Früchten sind. Alles kann man natürlich nicht aufbrauchen, aber dafür haben wir ein Wirtschaftsgebäude, welches auch im Winter kühl ist, dort lassen sich die Äpfel herrlich lagern.
Wir haben die Sorte „Kronprinz Rudolf“ und die selten gewordene alte Sorte „Schafnase“. Letztere ist wunderbar für Apfelmus, denn es wird richtig schön rosarot, wenn man die Schalen mitkocht.
Ende März sind unsere Äpfel natürlich keine Schönheiten mehr, schrumpelig und welk liegen sie da, aber immer noch gut für Desserts und Kuchen. Also los gehts…alles wird verwertet!

Meine Nachspeise besteht aus 3 Komponenten: der Apfelsauce, der Karamellsauce, und der Mascarponecreme. Mach dieses Dessert an einem geruhsamen Sonntag Vormittag, wo Du Zeit hast zu kochen, es ist kein Ruck-Zuck-Rezept, aber es schmeckt astronomisch gut und sieht auch so aus!

Mascarpone-Apfel-Karamel-Schichtcreme

Mascarpone-Apfel-Karamel-Schichtcreme

Für die Apfelsauce brauchst Du:

4 Große Äpfel, geschält, Kerngehäuse entfernt, in 1 cm große Würfel geschnitten
Saft einer Zitrone + 100 ml Wasser
3 Eßlöffel Demerara Zucker (brauner Kristall-Rohrzucker)
1/8 Liter Weißwein oder Apfelsaft
1 Eßlöffel Maizena

Zubereitung der Apfelsauce:

Äpfelwürfel mit Zitronensaft, Wasser und Zucker aufkochen, langsam köcheln bis die Äpfel weich sind, aber nicht zerfallen…je nach Apfelsorte 5-10 Minuten. Maizena im kalten Wein oder Saft glatt rühren, in die kochende Apfelmasse einrühren, kurz aufkochen. Abkühlen lassen, dabei immer wieder umrühren. Kosten ob es süß genug ist…jede Apfelsorte schmeckt ein wenig anders!

Für die Karamellsauce brauchst Du:

4 gehäufte Eßlöffel Kristallzucker
eine Scheibe Butter, ca. 2 mm dick
ca. 125 ml Schlagobers

Zubereitung der Karamellsauce:

Den Kristallzucker in eine beschichtete Pfanne geben, auf mittlerer Hitze schmelzen lassen. Nicht rühren, höchstens die Pfanne ein wenig schwenken. Wenn der Zucker geschmolzen ist, leicht bräunen lassen, dann die Pfanne sofort von der Hitze wegziehen!

Erst die Butter, dann den Schlagobers einrühren…(ja, jetzt darf man). Das Ganze sollte eine sämige, hellbraune Creme werden, bei Bedarf noch etwas Butter zugeben.

Ich habe das Ganze gleich 2 Mal machen dürfen, weil mir der Zucker beim ersten Versuch zu dunkel und dadurch bitter geworden ist…kann passieren!

Die Karamellcreme

Die Karamellcreme

Die Karamellcreme

Die Karamellcreme

Für die Mascarponecreme brauchst Du:

250 ml Schlagobers
1 Päckchen Sahnesteif
250 Gramm Mascarpone
2 Eidotter
80 Gramm Staubzucker
1 Teelöffel echten Vanillezucker

Zubereitung der Mascarponecreme:

Schlagrahm mit Sahnesteif schlagen, in einer etwas größeren Rührschüssel die 2 Eidotter mit dem Staubzucker schlagen, bis die Masse hellgelb schaumig ist, dann mit dem Mixer auf langsamer Stufe den Mascarpone unterrühren.

Nun den Schlagrahm vorsichtig mit einem Schneebesen mit der Mascarponemasse mischen.

Wenn Du alle drei Komponenten fertig hast, brauchst Du die Herrlichkeiten nur mehr übereinander schichten. Die Menge reicht wie gesagt für 4 Gläser.

Am besten ein Eiskaffeeglas nehmen, Du beginnst  mit einer Schicht Mascarponecreme, darauf kommt dann die Apfelsauce, übergoßen mit etwas Karamell. Dann wieder Mascarpone, Apfelsauce und oben den restlichen Karamell verteilen.

Herrlich, der Karamellduft!

Herrlich, der Karamellduft!

Ich werde nun im Frühjahr das selbe Rezept mit Rhabarber versuchen, müsste eigentlich auch sehr gut passen….

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