Schlagwort: Bananen

Die Walnuss, mein November-Beitrag für „KOCHEN UND KÜCHE“

Ich war im Oktober fleißig am Nüsse knacken, denn für meine November-Rezepte für KOCHEN UND KÜCHE habe ich viele Walnüsse gebraucht! Genau, es geht um die Walnuss.
Walnüsse sind pures Kraftfutter, gesunde Energie, modern ausgedrückt , echtes „Superfood“ (habe ich schon einmal gesagt, wie seltsam ich diesen Ausdruck finde? „Health Food“ wäre okay, wenn es schon englisch sein muss, „gesundes Nahrungsmittel“ würde es auf den Punkt treffen!).
Aber naja, auch Menschen jenseits meines hohen Alters sollen wissen, was ich ausdrücken möchte, wir gönnen der Walnuss also das Privileg, Superfood genannt zu werden. Und das ist sie wirklich. Berühmt ist die Walnuss vor allem wegen ihres hohen Gehaltes an Omega-3-Fettsäuren und Vitaminen, der Nusskern soll auch sehr gesund für unser Gehirn bzw. Denkvermögen sein (man beachte auch die optische Ähnlichkeit mit einem Gehirn!).

Quitten-Cheesecake

Frische Walnüsse

Der bekannte römische Feldherr und Gourmet Lucius Licinius Lucullus brachte die Walnüsse von einem Feldzug aus  Asien mit (ca. 70 v. Chr.), römische Legionäre nahmen die Nüsse sodann als Kraftspender in ihr Marschgepäck auf, und so gelangte die „Wundernahrung“ dann über die Alpen zu den Germanen, nach Gallien, Frankreich und England.
Walnüsse wurden dann im Mittelalter schnell als „Hausbaum“ beliebt, sie hielten Mücken und Fliegen vom Haus fern, und das Laub wurde in Kleiderschränke und Betten gelegt, um Ungeziefer  zu vertreiben. (Dieser Effekt ist auf den in den Blättern enthaltenen Stoff JUGLON zurückzuführen).
Walnüsse galten in früheren Zeiten als Symbol der Fruchtbarkeit und spielten im Liebesorakel eine wichtige Rolle. Zur Ehe entschlossene Liebespaare beispielsweise legten zwei Walnüsse ins Herdfeuer. Blieben die Nüsse in der großen Hitze beieinander, schloss man auf eine gute Ehe. Flogen sie aber krachend auseinander, stand eine turbulente Ehe bevor.

Die Walnuss

Die WalnussIch habe selber einen großen Nussbaum im Garten, er ist riesig und wunderschön gewachsen, die Blätter verströmen im Frühjahr einen ganz eigenen Geruch, und irgendwie sind Nussbäume von einer magischen Aura umgeben. Ich liebe es, im Herbst die reifen Nüsse vom Boden aufzusammeln, oft ist es nebelig und feucht, die Blätter der großen Baumkrone rascheln im Herbstwind, und das geruhsame Absuchen des Bodens ist fast wie meditieren.

Nüsse sind in der Küche Universalgenies, sie finden Verwendung für Kuchen, Konfekt, Salate, Brot und Weckerln, Eintöpfe, einfach so zum Knabbern und vieles mehr. Ich habe einige Rezepte für KOCHEN UND KÜCHE entworfen, zwei habe ich heute auf meinem Blog für Dich, nämlich Walnussmuffins und einen herbstlichen Salat mit Radicchio und Walnüssen, ein weiteres verlinke ich Dir bzw. Du findest es in der Zeitschrift.

Ich beginne mit dem Muffin Rezept, denn diese Energieküchlein eignen sich bestens für das Frühstück!

Walnuss-Bananen-Muffins mit Erdnussbutter (Rezept für KOCHEN UND KÜCHE November)

Du brauchst für 12 bis 14 Muffins
250 g glattes Mehl

1 TL Backpulver
¼ TL Natron
120 g weiche Butter
120 g Staubzucker
1 EL Vanillezucker
2 große Eier
2 reife Bananen
4 EL Buttermilch
2 EL Erdnussbutter (Reformhaus)
60 g gehackte Walnüsse
einige ganze Walnusshälften zum Garnieren
70 g Staubzucker
eine Messerspitze Zimt
1 EL Milch

Zubereitung (ca. 20 Min. ohne Backzeit)
Backofen vorheizen auf 170 ° C, ein Muffinblech einfetten oder mit Papier-Muffinhüllen auslegen.
Mehl, Backpulver und Natron in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen gut mischen und auflockern.
Butter und Zucker schaumig rühren, die Eier etwas verquirlen, nach und nach zugeben und gut unterrühren. Zuletzt die Bananen mit einer Gabel zerdrücken und mit der Buttermilch und der Erdnussbutter in die Masse mixen.
Die Mehlmischung und die Nüsse mit einer Teigspachtel unterziehen und nur mehr so lange bearbeiten, bis alles gut vermengt ist.
Die Masse auf die Muffinmulden verteilen, diese dabei nur zu ¾ vollmachen. Am besten funktioniert das Füllen mit einem Eisportionierer.
Im vorgeheizten Backofen ca. 25 Minuten backen.
Für die Spritzglasur Zucker, Zimt und Milch verschlagen, es soll eine recht feste, spritzfähige Masse werden. In eine kleine Spritztülle füllen und die Muffins nach belieben dekorieren, je einen Klecks Glasur in die Mitte geben und eine ganze Nusshälfte damit „festkleben“.

Die Erdnussbutter schmeckt himmlisch in dem Teig, ich bin jedoch kein Maßstab, da ich der reinste Erdnussbutter-Staubsauger bin. Ich liebe sie! Solltest Du meine Begeisterung nicht teilen, kannst Du jedes andere Nussmus ebenso verwenden.

Die Walnuss

Walnuss-Bananen-Muffins

Die Walnuss

Als Abendessen gibt es dann einen sehr leckeren, gesunden Salat mit herbstlichem Charakter, den solltest Du unbedingt probieren!

Radicchio – Walnusssalat  mit Quinoa und Blauschimmelkäse (Rezept für KOCHEN UND KÜCHE November)

Zutaten für 4 Portionen
150 g Quinoa

300 ml Wasser
½ TL Salz
100 g Walnüsse
1 EL Olivenöl
Prise Salz
ein Kopf, ca.350 g, Radicchio
200 g Blauschimmelkäse
2 EL gehackte Petersilie

Dressing
Saft ½ Limette

2 EL hochwertiger  Balsamicoessig
2 EL Walnussöl (Reformhaus)
½ TL Salz

Zubereitung (25 Min. ohne Backzeit)
Quinoakörner in ein Sieb geben und unter fließendem Wasser abspülen.  Mit dem Wasser in einen Topf füllen und  aufkochen, auf kleiner Flamme 10-15 Minuten köcheln lassen, dabei nach 5 Minuten Kochzeit das Salz hinzufügen. Wenn die Körner gar sind, diese in eine Schüssel geben und auskühlen lassen.
Backofen aufheizen auf 160 ° C. Die Walnüsse mit dem Olivenöl und einer Prise Salz mischen, auf einem Backblech ausbreiten, in den Ofen stellen und etwa 15 Minuten rösten, dann zum Erkalten beiseite stellen.
Den Radicchio halbieren und in feine Streifen schneiden, in einer Schüssel mit dem Quinoa mischen.
1/3 vom Käse klein würfeln und ebenso unter den Salat mischen. Alle Zutaten für das Dressing gut verschlagen, den Salat damit abmachen und auf einer schönen Platte anrichten. Die Walnüsse sowie gehackte Petersilie darüber verteilen, den restlichen Blauschimmelkäse in Ecken schneiden und den Salat damit garnieren.
Dazu passt gut ein Glas Rotwein und Roggen-Knäckebrot.

Die Walnuss

Radicchio-Walnuss-Salat mit Blauschimmelkäse

Radicchio gehört zu den Herbstsalaten, die Bitterstoffe enthalten. Diese bitteren Inhaltstoffe sind sehr gesund und wir sollten sie daher wirklich öfter essen. Sie wirken positiv auf Verdauung, Blutgefäße und Galle!

Als drittes Rezept habe ich Nuss-Käse-Kugeln aus Brandteig mit einem Walnuss-Rohnen-Dip zubereitet (eigentlich sind es ja gleich zwei Walnuss-Rezepte …), dieses verlinke ich Dir hier, oder hol Dir doch einfach ein Exemplar der November-Ausgabe beim nächsten Einkauf, es sind wieder viele tolle Herbst – Rezepte drin!

Die Walnuss

Nuss-Käse-Kugeln aus Brandteig
mit Walnuss-Rohnen-Dip

Ach ja, und natürlich gibt es im allgemeinen Teil wieder viel Wissenswertes rund um das „Superfood“:

Die Walnuss

 

 

 

 

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Zitrusfrucht-Bananencreme

Ein Rezept für ein gesundes, schnelles, fruchtiges Dessert…das kann man immer brauchen! Man werkelt schon emsig am Hauptgericht herum, ist schon etwas in Zeitdruck, denn bald werden diverse hungrige Mäuler daheim eintreffen…und auf einmal ist er da: der innige Heißhunger auf ein cremiges, fruchtiges Dessert.

Für solche Notfälle habe ich immer ein paar Packerln Qimiq  zuhause. Kennst Du Qimiq?
Qimiq  besteht aus 99% österreichischer Sahne (15% Fett) und 1% hochwertiger Speisegelatine. Die schwabbelige weiße Masse wird aufgeschlagen und der Creme beigefügt, so geliert das Dessert und wird herrlich cremig. Das umständliche hantieren mit Gelatine entfällt. Ich verwende das Produkt seit vielen Jahren, auch für pikante Aufstriche ist es toll.

So, nun aber schnell ans Werk, sonst gibts keine Nachspeise!

Du brauchst für die Creme, für 4 Gläser:

200 ml Saft von Zitrusfrüchten – ich nehme heute Mandarinen und Orangen
2 sehr reife Bananen
1 Packung Qimic
1 Becher griechisches Naturjoghurt 10 % Fett
1 EL flüssigen Honig, am besten Akazienhonig
60 Gramm Staubzucker
200 ml Schlagsahne+ 1 EL Vanillezucker

Zitrusfruchtcreme

Zitrusfrüchte nach Wahl auspressen

Die in Stücke geschnittenen Bananen und den Orangensaft gibst Du in ein höheres Gefäß und pürrierst alles. Dann kommt der Qimiqwürfel in eine Schüssel und Du rührst ihn mit dem Mixer auf hoher Stufe ganz glatt. Nun wird der Staubzucker eingerührt, dann Joghurt, Honig und die Bananenmischung. Wenn alles schön cremig ist, stellst Du die Schüssel in den Kühlschrank, es dauert in etwa eine Stunde bis alles zu gelieren beginnt.
Jetzt kannst Du den Schlagrahm mit dem Vanillezucker steif schlagen und unter die Bananen-Orangenmasse heben. Verteile die Creme auf 4 Dessertschalen und stelle diese wieder eine Stunde in den Kühlschrank, bevor Du nach Wunsch dekorierst…sonst hast Du versunkene Deko, weil die Creme noch weich ist!
Je nach verwendeten Zitrusfrüchten schmeckt das Dessert immer etwas anders…nur mit Zitronen gibt es eine tolle Zitronencreme, nimm dann allerdings etwas weniger Zitronensaft und ev. etwas mehr Zucker…

Zitrusfruchtcreme

Zitrusfruchtcreme

Zitrusfruchtcreme

Ich habe mit Granatapfelkernen dekoriert

Zitrusfruchtcreme

Zitrusfruchtcreme mit Granatapfelkernen

Noch mehr Lust auf Desserts bekommen? Hier habe ich noch eine Creme mit Qimiq für Dich:

Nektarinencreme

Nektarinencreme

Nektarinencreme

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Schoko – Nusskuchen mit Topfen – Bananen – Guß

Auf diesen Kuchen bin ich gekommen, als ich diverse Reste aufzubrauchen hatte, überreife Bananen, Nüsse, eine offene Topfenpackung, Schokostücke…also warum nicht alles in einem Rezept unterbringen?

Schoko-Nuss-Topfen-Bananenkuchen

Schoko-Nuss-Topfen-Bananenkuchen

 

Ich habe dafür eine Tortenspringform 28 cm eingefettet und das Backrohr auf 170 Grad vorgeheizt.

Zutaten:

100 Gramm Nüsse ( gemischt, alles was man aufzubrauchen hat)
100 Gramm hochwertige Schokoladereste (zum Backen und Schmelzen habe ich immer Valrhona Schokodrops daheim)
100 Gramm weiche Butter
100 Gramm Demerarazucker
70 Gramm Staubzucker
2 große Eier, verquirlt
100 Gramm Mehl

für die Topfenmasse:

100 Gramm Topfen
100 Gramm Mascarpone
2 überreife Bananen
2 Eier
60 Gramm Staubzucker
1 Eßlöffel Stärkemehl

Die Nüsse röstest Du am besten in der Pfanne trocken an bis sie duften, dann im Blitzhacker zu kleinen Stückchen hacken. Die Schokolade schmelzen, mach ich immer in der Mikrowelle auf niedrigster Wattstufe.
Die weiche Butter wird mit dem Zucker cremig geschlagen, dann kommen – eins nach dem anderen – die Eier dazu, dann die geschmolzene Schokolade. Wenn alles schön cremig ist, siebe ich das Mehl auf die Masse und gebe die Nüsse dazu. Alles schön unterrühren und auf dem Boden der Springform glattstreichen.

Die Zutaten für die Topfenmasse kommen alle zugleich in eine Schüssel und werden verrührt, ich pürriere die Bananen nicht vorher, damit noch einige Stückchen ganz bleiben.
Diese zweite Masse verstreichst Du jetzt auf dem Schokoboden, dann nimmst Du die Rührspachtel und ziehst die Topfenmasse alle paar Zentimeter unter die Schokomasse…wie bei Marmorkuchen!

Backzeit ca. 30 Minuten, ja nicht zu lange backen, der Schokoboden soll gerade eben durch sein.

Diese Restltorte war eigentlich ein zusammengewürfelter Versuch, aber sie war sooo gut, dass sie gleich weg war…

Schoko-Nuss-Topfen-Bananenkuchen

Schoko-Nuss-Topfen-Bananenkuchen

 

Schoko-Nuss-Topfen-Bananenkuchen

Schoko-Nuss-Topfen-Bananenkuchen

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Tapiokacreme

Kennst Du Tapioka? Diese kleinen weissen Kügelchen, welche – einmal gekocht- so herrlich auf der Zunge zerplatzen?! Tapiokaperlen sind eine Art Speisestärke, ich habe sie in meiner Lebensmittelseite genauer beschrieben, den Beitrag findest Du hier:

Tapioka

Ab und zu gehen wir asiatisch essen, da gibt es Samstag Abend ein tolles Buffet, und ich halte mich bei den Hauptspeisen immer sehr zurück, um eine möglichst große Schüssel von der Kokos-Tapioka -Dessertsuppe verdrücken zu können. Ich liebe diese gallertartigen kleinen Perlen.

Hier nun eine Dessertvariation, wie ich sie zuhause gerne mache:

Für 4 Schüsselchen brauchst Du:
400 ml Kokosmilch
200 ml Sahne

200 ml Milch
2 Esslöffel Vanillezucker
Zimt
60 Gramm gezuckerte Kondensmilch
100 Gramm Tapiokaperlen

Kokosmilch, Sahne und Milch aufkochen, Tapioka einrühren, auf kleine Flamme stellen und ca. 20 Minuten sanft köcheln lassen, immer wieder rühren! Wenn die Kügelchen weich sind, gibst Du den Vanillezucker und 60 Gramm gezuckerte Kondensmilch dazu. Gut verrühren, fertig.
Nun verteilst Du 2 in Scheiben geschnittene Bananen auf die 4 Schalen und deckst sie mit der Creme zu. Oben noch etwas Zimt darüberstreuen! Man kann statt Bananen natürlich auch anderes Obst nehmen, sehr gut passen Mangos oder auch Erdbeeren…

Tapiokacreme

Tapiokacreme

Tapiokacreme

Tapiokacreme

 

 

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