Würzöle

Weihnachten! Ich liiiiieeeeebe Weihnachten…noch mehr kochen, noch mehr backen…heißt natürlich auch noch mehr einkaufen! Mein Verschleiß an Butter, Staubzucker, Eiern und Schokolade in dieser Zeit nimmt amerikanische Ausmaße an…ich Gott sei Dank nicht! Ich frage mich immer wo all diese Kalorien hin verschwinden..???

Ein großes Weihnachts-Thema ist ja auch jedes Jahr das Schenken. Und das ist für viele Menschen wirklich zum Problem geworden. Viele von uns haben heute weit mehr als nur die Dinge, die wir brauchen. Also was soll man schenken…was soll man sich wünschen? Statt sich in üblicher Hektik ins Getümmel der Geschäfte zu werfen, sollte man sich lieber ein paar Kerzen anzünden, schöne Musik einschalten, ein gutes Glas Wein einschenken und sich überlegen: Was könnte ich zuhause für meine Lieben, meine Freunde und Kollegen schenkbares machen…mit meinen eigenen Händen!

Ich habe schon immer gerne gekocht, gebastelt und gehandarbeitet, und ich denke fast jeder von uns kann etwas, womit man schöne Dinge gestalten kann…als Geschenke für Andere.
Ich versuche zum Beispiel fast jedes Jahr, für meine Mama – die immer Zeit hat wenn ich sie brauche – ein persönliches Geschenk anzufertigen. Das können umhäkelte Geschirrtücher, bedruckte Tischsets, Gläser mit hausgemachten Nudeln oder selbstgegossene Kerzen sein…so etwas bereitet immer Freude und man hat sich wirklich Zeit für den Anderen genommen.

Besonders freut es mich, daß nun Geschenke aus der eigenen Küche wieder total trendig werden, in jeder Zeitschrift findet man Anregungen und den Aufruf, doch wieder mehr selbst zu machen. Und das ist wirklich toll!!!

Diverse Salzmischungen und Würzöle mag ich für diese Anläße besonders gerne, so etwas kann jeder, der kochen mag, gut brauchen, es ist sicher kein Geschenk, welches ungenutzt in eine Ecke gestellt wird!

Ich möchte Dir heute eine sehr praktische und energiesparende Art der Herstellung von aromatisierten Würzölen vorstellen, aber ich möchte Dir im Rahmen meines heutigen Posts auch eine sehr hübsch gestaltete und hilfreiche neue Internetseite zeigen, welche Dir ebenfalls Ideen und Rezepte zum Schenken selbstgekochter Köstlichkeiten liefert.

Die Seite heißt: LECKER SCHENKEN – GESCHENKE AUS DER KÜCHE, folgender Link führt Dich dorthin:
http://www.erlebnisgeschenke.de/lecker-schenken/

Viel Spaß beim Schmökern, das folgende Foto zeigt das Erscheinungsbild der Startseite, der Rezeptfundus soll noch erweitert werden, aber es gibt jetzt schon viele nette Ideen!

Lecker Schenken

Lecker Schenken Startseite

Aber nun zu meinem Beitrag über Chiliöl und Knoblauchöl, auch super geeignet wenn Du noch in letzter Minute etwas brauchst, oder ich gebe das auch immer gerne als Gastgeschenk!

Ich bereite diese Öle immer begleitend dann zu, wenn ich etwas Deftiges im Rohr brate, z.B. Brathuhn, Schweinsbraten, salzige Tartes oder auch Brot. Die Rexgläser mit den Gewürzträgern und dem Öl stelle ich dann auf den Boden des Backrohres, bis das Öl zu blubbern beginnt…so brauch ich den Ofen nicht extra einheizen…( wenn man schnell so ein ÖL braucht, bleibt einem das natürlich nicht erspart))
Du brauchst für die Öle folgende Zutaten, die Mengen sind hier natürlich flexibel und hängen auch von der Glasgröße ab:

Knoblauchknollen, etwa 4-5 große, möglichst schöne!
Rote Chilischoten, ca. 8 Stück, Jalapenos sind ideal (Chilis kannst Du zur Erntezeit ganz toll einfach frisch als Ganzes einfrieren, sie sind dann wie gerade geerntet!), frische Chilischoten bekommst Du auch im Winter fast immer im Asialaden.
2-3 kleine Rosmarinzweige (sind bei Interspar fast immer frisch zu bekommen)
Gutes Olivenöl, muß aber kein extra Vergine sein, da es ja erhitz wird und auch zum Kochen verwendbar sein soll. Eine Flasche…je nach Bedarf.

Würzöle

Chilis

Würzöle

Knoblauchknollen

Richte Dir 2 schöne Rexgläser mit ca. 0,5 Liter (toll sind die KORKEN Gläser von Ikea…na klar, ich arbeite da!), spüle sie gut heiß aus! Schäle die Knoblauchzehen aller Knollen und stich jede Zehe 2 Mal mit einem Zahnstocher an, so gibt der Knoblauch noch mehr Aroma her. Große Zehen schneide ich auch einmal durch. Entferne den Stiel der Chilischoten und schneide sie einmal längs durch, wenn Du es nicht so scharf möchtest, kannst Du die Kerne entfernen. Wische die Rosmarinzweige mit einer Küchenrolle gut ab, nicht waschen! ( oder sonst ganz trocknen lassen!)

Nun kommen die Chilis in das eine Glas, ergänzt durch Rosmarin und ein, zwei Knoblauchzehen, ins andere Glas kommen die restlichen Zehen und Rosmarin. Übergieße nun alles mit Olivenöl, sodaß die Gläser ca. halb voll sind. Nun wandern sie OFFEN ins Backrohr, das nicht heißer als 150 Grad sein sollte. (vorheizen, wenn Du nicht sowieso etwas brätst)
Es dauert nicht sehr lange, bis das Öl leicht zu blubbern beginnt, dann kannst Du die Gläser sofort herausholen. Vielleicht so 15 Minuten…schau einfach ab 10 Minuten immer nach!

Gieße nun soviel kaltes Öl hinzu, daß die Gläser voll sind, so kühlt es schnell ab und wir brauchen nicht das ganze Öl erhitzen. Sofort mit Rexring dicht verschließen.

Würzöle

So kommen die Gläser ins Rohr

Würzöle

Das fertige Öl

Ich finde die Rexgläser praktisch, weil man hier auch die Chilis und den Knoblauch leicht entnehmen kann. Sie passen toll in Eintöpfe, Ragouts, Saucen die pürriert werden…
Aber auch in rexfähigen Flaschen sehen diese Öle sehr schön aus!

Würzöle

Auch in Flaschen sieht das Würzöl toll aus!

Zur Haltbarkeit: Das Öl für sich – also wenn man es von den „Früchten“ abgießt, ist natürlich länger haltbar, die geöffneten Gläser mit den Chilis und Knoblauch sollten auf jeden Fall geöffnet im Kühlschrank aufbewahrt werden und innerhalb von 2 Monatne verbraucht werden…ist sicher nicht schwierig!

Du wirst sehen, wie hübsch das aussieht und daß sich jeder „Kochmensch“ über dieses Geschenk freuen wird!

Noch ein paar Anregungen zur Verwendung:

Das Chiliöl:
Herrlich beim Anbraten von Bruschetta, Spiegeleiern, Schweiskotelett, Zwiebeln für Gulasch oder Ragout darin rösten, ein paar Spritzer über die eigene Pizza oder selbstgebackene Focaccia, bei Nudelgerichten, Hendlfleisch oder Schweinefleisch für asiatische Gerichte darin anbraten, Chili con Carne, …….
Das Knoblauchöl:
Zum Anbraten von Pilzen, Spinat, Bruschetta, Schweinefilet, Calamares und Shrimps, Fisch allgemein …ein Spritzer über ein fertiges Nudelgericht schmeckt toll, Toastbrot mit Knoblauchöl einreiben und toasten, Schweinebraten damit einreiben……..

Weitere Anregungen zu schenkbaren Vorräten findest Du hier:

http://www.tatort-kueche.at/index.php/category/meine-vorratskammer/

 

 

 

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