Monat: März 2014

Liebester Blog Award

Jennifer aus dem wunderschönen München hat mich für den „Liebester Blog Award“ nominiert, vielen Dank liebe Jennifer, Du bist einer meiner ersten Kontakte!

Jennifers Blog: Fräulein Ella

liebster-award

Das Ziel vom “Liebster Blog Award” ist es, noch unbekannte und neue Blogs, die einem gut gefallen, vorzustellen. Dafür sucht man sich seine 11 liebsten Blogs raus, welche noch unter 200 Follower haben, und verleiht ihnen den Award. Dann überlegt man sich 11 Fragen welche die Blogger beantworten müssen.

So funktioniert es:

1. Verlinkt die Person, die euch nominiert hat.
2. Beantwortet die 11 Fragen, die die Person euch gestellt hat.
3. Sucht euch 11 Blogger, die unter 200 Follower haben, und nominiert sie.
4. Überlegt euch selbst 11 Fragen für eure 11 Nominierten.

Ich möchte nun gleich Jennifers Fragen beantworten:

1. Du musst für deine Schwiegermama kochen und willst sie so richtig beeindrucken! Was gibt es?

Nun, ich bin schon seit 20 Jahren verheiratet, die Zeit, wo ich meine Schwiegermutter beeindrucken wollte (wollte ich das überhaupt?), ist zum Glück schon lange vorbei…ich glaube es hat sie am meisten beeindruckt, dass es überhaupt noch eine junge Frau gibt, die gerne kocht und auch noch recht gut! Das war schon vor 20 Jahren eher die Ausnahme, und wenn ich die Überzahl der Mädchen heute betrachte, so wird das nicht besser werden.

2. Hast du einen Lieblingskuchen? Welcher ist es?

Cheesecake…mein Favorit ist definitiv Cheesecake..in allen Variationen.

3. Wie bist du zum Bloggen gekommen?

Bis zu dem Film „Julie und Julia“ (einer meiner absoluten Lieblingsfilme) habe ich nicht einmal genau gewußt, was ein Blog ist . Dann habe ich im Internet zu stöbern begonnen und war begeistert…endlich eine Plattform, wo man in das Leben von Gleichgesinnten eintauchen konnte!  Ich war nun sehr lange nur passiver Besucher in der Bloggerwelt, und irgendwann vor ein paar Monaten habe ich dann beschlossen, es selbst zu versuchen…und sei es nur, um meine langjährige Erfahrung in Küche und Garten einmal für mich selbst aufzuzeichnen. Zudem gibt es in meinem Umfeld eigentlich nur meine Mutter, die meine Leidenschaft fürs Kochen und Gemüse anbauen teilt…und so wäre es einfach schön, ein paar Freunde zum Fachsimpeln zu finden.

4. Zeit zum Essen: Lieber süß oder deftig?

Am Besten beides, erst deftig..und dann die süße Nachspeise!

5. Was macht dir mehr Spaß, Backen oder Kochen? Warum?

Es ist wirklich so, dass ich beides gleich gerne mache. Ich koche täglich, backe aber auch fast täglich entweder einen Kuchen oder Brot.

6. Was ist deine liebste Jahreszeit und warum?

Spätsommer beziehungsweise Herbst! Ich habe einen eigenen Gemüsegarten, und im August-September ist die Haupterntezeit. Tomaten, Chilis, Zucchini, Kraut, Kürbisse, Kräuter, Kartoffeln,  und und…all das will verarbeitet werden und ich bin voll damit beschäftigt, meinen geliebten Vorratskeller vollzubekommen..mit Ketchup, Chilisaucen, Salsa, Nudelsaucen, diversen Pestosorten usw…
In den Spätsommermonaten ist einfach die Auswahl der saisonalen Produkte am Größten und man weiss oft gar nicht, was man zuerst kochen soll. Und das herrliche Obst…von Pflaumen bis Äpfeln über Heidelbeeren und Preiselbeeren und Holunderbeeren…und dann kommen ja auch noch die Pilze…oje ich kann gar nicht mehr aufhören zu schwärmen!

7. Hast du ein Lieblingsback- oder Kochbuch? Welches?

Kochbuch: AD HOC AT HOME von Thomas Keller ( er ist genial)
Backbuch: HOW TO BE A DOMESTIC GODDESS von Nigella Lawson
Beide in Englisch, so ist der Lesegenuß größer! (Vor allem Nigella schreibt in wundervollem englisch)

8. Hast du schon mal etwas gekocht/gebacken was dann ungenießbar war?

Ja, eine Lasagne, als ich meinen späteren Mann erst kurz kannte…zum Glück hat er daraus nicht auf meine zukünftigen Kochkünste geschlossen!

9. Wenn du nicht gerade in der Küche stehst, wo findet man dich dann?

Bei Ikea (dort arbeite ich…in der Geschirrabteilung!!!) oder – im Sommer – im Garten. Im Winter findet man mich dann vor dem Kachelofen…mit einem Kochbuch.

10. Hast du deinen nächsten Urlaub schon geplant? Wo solls hin gehen?

Es geht nach Kroatien auf die Insel Krk, dort haben wir ein Haus für 6 Personen gemietet, mit toller alter Küche mit Holzherd!

11. Du hast einen Wunsch frei, was würdest du dir wünschen?

Einen großen, wunderschönen alten Bauernhof, wo die ganze Familie von der Uroma bis zum Urenkel Platz hat…das wäre mein Lebenstraum.

So, liebe Jennifer, nun wird es schwierig, denn ich kenne noch nicht viele Blogs…aber ich werde mich bemühen und eine Liste zusammenstellen, sowie weitere 11 Fragen an meine Favoriten. Fortsetzung folgt…

So, nächster Tag..ich habe eine Liste von Blogs zusammengestellt, welche mir wirklich gut gefallen und ich hoffe, auf diesem Weg nun die Blogautoren näher kennenzulernen. Es sind nur sechs Blogs in meiner Liste, hätte ich irgendwelche dazugenommen, die ich nur mal schnell so gefunden habe…ohne echtes Interesse..so wäre das wohl nicht ehrlich gewesen. Die meisten Blogger sind aus meiner näheren Umgebung…so kann man sich vielleicht ja auch mal treffen.

Meine Favoriten:

Orangenmond

BackeBackeKuchen

Schirnis Hexenküche

Angi’s cook craft garden

Landlieben

Die Zettl

Und das sind meine 11 Fragen an meine Favoriten:

1. Hast Du eine Sammelleidenschaft?
2. Welche Landesküche magst Du besonders?
3. Lebensfreude…was bedeutet das für Dich?
4. Wird in Deiner Familie allgemein viel gekocht oder bist Du eine Ausnahme?
5. Magst Du Tiere, wenn ja hast Du welche?6. Gibt es etwas, was Du gar nicht essen magst?
7. Welche Musik hörst Du?
8. Gibt es irgendeinen typischen Geruch, den Du mit Deiner Kindheit verbindest?
9. Mit welchem Koch würdest Du gerne einen Tag lang kochen?
10. Versuche kurz, Deine Küche zu beschreiben…wie sieht sie aus?
11. Welches Kochbuch hast Du Dir zuletzt gekauft?

Viel Spass beim Mitmachen, freue mich über viele neue Kontakte…ihr habt echt tolle Blogs!

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Mascarpone-Apfel-Karamell-Schichtcreme

Meine Eltern haben zwei schöne alte Apfelbäume im Garten, die auch jedes Jahr ordentlich voll mit Früchten sind. Alles kann man natürlich nicht aufbrauchen, aber dafür haben wir ein Wirtschaftsgebäude, welches auch im Winter kühl ist, dort lassen sich die Äpfel herrlich lagern.
Wir haben die Sorte „Kronprinz Rudolf“ und die selten gewordene alte Sorte „Schafnase“. Letztere ist wunderbar für Apfelmus, denn es wird richtig schön rosarot, wenn man die Schalen mitkocht.
Ende März sind unsere Äpfel natürlich keine Schönheiten mehr, schrumpelig und welk liegen sie da, aber immer noch gut für Desserts und Kuchen. Also los gehts…alles wird verwertet!

Meine Nachspeise besteht aus 3 Komponenten: der Apfelsauce, der Karamellsauce, und der Mascarponecreme. Mach dieses Dessert an einem geruhsamen Sonntag Vormittag, wo Du Zeit hast zu kochen, es ist kein Ruck-Zuck-Rezept, aber es schmeckt astronomisch gut und sieht auch so aus!

Mascarpone-Apfel-Karamel-Schichtcreme

Mascarpone-Apfel-Karamel-Schichtcreme

Für die Apfelsauce brauchst Du:

4 Große Äpfel, geschält, Kerngehäuse entfernt, in 1 cm große Würfel geschnitten
Saft einer Zitrone + 100 ml Wasser
3 Eßlöffel Demerara Zucker (brauner Kristall-Rohrzucker)
1/8 Liter Weißwein oder Apfelsaft
1 Eßlöffel Maizena

Zubereitung der Apfelsauce:

Äpfelwürfel mit Zitronensaft, Wasser und Zucker aufkochen, langsam köcheln bis die Äpfel weich sind, aber nicht zerfallen…je nach Apfelsorte 5-10 Minuten. Maizena im kalten Wein oder Saft glatt rühren, in die kochende Apfelmasse einrühren, kurz aufkochen. Abkühlen lassen, dabei immer wieder umrühren. Kosten ob es süß genug ist…jede Apfelsorte schmeckt ein wenig anders!

Für die Karamellsauce brauchst Du:

4 gehäufte Eßlöffel Kristallzucker
eine Scheibe Butter, ca. 2 mm dick
ca. 125 ml Schlagobers

Zubereitung der Karamellsauce:

Den Kristallzucker in eine beschichtete Pfanne geben, auf mittlerer Hitze schmelzen lassen. Nicht rühren, höchstens die Pfanne ein wenig schwenken. Wenn der Zucker geschmolzen ist, leicht bräunen lassen, dann die Pfanne sofort von der Hitze wegziehen!

Erst die Butter, dann den Schlagobers einrühren…(ja, jetzt darf man). Das Ganze sollte eine sämige, hellbraune Creme werden, bei Bedarf noch etwas Butter zugeben.

Ich habe das Ganze gleich 2 Mal machen dürfen, weil mir der Zucker beim ersten Versuch zu dunkel und dadurch bitter geworden ist…kann passieren!

Die Karamellcreme

Die Karamellcreme

Die Karamellcreme

Die Karamellcreme

Für die Mascarponecreme brauchst Du:

250 ml Schlagobers
1 Päckchen Sahnesteif
250 Gramm Mascarpone
2 Eidotter
80 Gramm Staubzucker
1 Teelöffel echten Vanillezucker

Zubereitung der Mascarponecreme:

Schlagrahm mit Sahnesteif schlagen, in einer etwas größeren Rührschüssel die 2 Eidotter mit dem Staubzucker schlagen, bis die Masse hellgelb schaumig ist, dann mit dem Mixer auf langsamer Stufe den Mascarpone unterrühren.

Nun den Schlagrahm vorsichtig mit einem Schneebesen mit der Mascarponemasse mischen.

Wenn Du alle drei Komponenten fertig hast, brauchst Du die Herrlichkeiten nur mehr übereinander schichten. Die Menge reicht wie gesagt für 4 Gläser.

Am besten ein Eiskaffeeglas nehmen, Du beginnst  mit einer Schicht Mascarponecreme, darauf kommt dann die Apfelsauce, übergoßen mit etwas Karamell. Dann wieder Mascarpone, Apfelsauce und oben den restlichen Karamell verteilen.

Herrlich, der Karamellduft!

Herrlich, der Karamellduft!

Ich werde nun im Frühjahr das selbe Rezept mit Rhabarber versuchen, müsste eigentlich auch sehr gut passen….

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Bärlauchbutter und Bärlauchtoast

Ich liebe Toast zum Frühstück, in allen denkbaren Varianten, und nach meiner tollen Ernte ( Jagd auf den Bärlauch ) muss es natürlich einer mit Bärlauch sein! Ich habe in meiner Herdeinheit einen separaten Grillofen eingebaut, aber heute hat fast jedes Backrohr eine Grillfunktion, mit der das prima funktioniert.
Was Du für den Toast nun brauchst, ist Bärlauchbutter, die mache ich jedes Jahr mit dem frischen Bärlauch und kann ihn auf diese Weise wunderbar für ca. 2-3 Wochen konservieren.

Du nimmst dazu ein Büschel Bärlauch- die Menge die Du mit einer Hand umfassen kannst – und schneidest ihn mit einem großen, scharfen Messer ganz fein.

Bärlauch in feine Streifen schneiden

Bärlauch in feine Streifen schneiden

Nun gibst Du etwa einen halben Würfel Butter – 125 Gramm –  in eine Schüssel und erwärmst sie gerade soviel, dass sie sich rühren lässt. Dazu kommen nun der geschnittene Bärlauch, Salz nach Geschmack, und etwas Limetten-oder Zitronensaft, der gibt die Frische und erhält die Farbe.

Alles gut verrühren und in ein Rexglas oder Marmeladeglas füllen. Im Kühlschrank aufbewahren! Schmeckt toll zu Nudeln oder Kartoffeln, oder einfach auf einem heissen Steak zergehen lassen….

Ich verwende die Butter nun gleich für meinen Toast. Dazu nimmst Du am besten Schwarzbrot, es passt gut zum deftigen Bärlauchgeschmack. Scheiben abschneiden, auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und mit der Bärlauchbutter bestreichen.

Die Bärlauchbutter aufs Brot streichen

Die Bärlauchbutter aufs Brot streichen

Darüber kommt nun Käse, und da kannst Du so ziemlich alles nehmen, was Du daheim hast. Bergkäse (den hab ich hier genommen), Mozzarella, Gauda, auch Gorgonzola passt gut, Hartkäse schneidest Du in Scheiben oder reibst ihn. Fertig belegt kommt das Blech nun in den auf Grillstufe vorgeheizten Ofen und bruzzelt da nun so lange, bis Dir die Bräunung passt…dauert ca. 10 Minuten. Ein ganz simples Rezept, das schnell geht und richtig nach Frühling schmeckt. Wenn Du Bergkäse verwendest, mach etwas das Fenster auf!

Fertig ist der Bärlauchtoast!

Fertig ist der Bärlauchtoast!

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Frühlingskräutersuppe mit Bärlauch

Ja, nun haben wir das alljährliche Bärlauchsammelritual hinter uns, und – meine liebe Familie freut sich – etliche Tage lang wird nun jedes Gericht ein wenig nach Bärlauch schmecken…ausser das Dessert. Obwohl, vielleicht fällt mir da auch noch was ein…Ziegenkäse mit Honig und Bärlauch-Marinade..müsste man versuchen. Doch zuerst ein alltagstaugliches, erprobtes Rezept für die ersten grünen Eroberungen aus der Natur: Suppe aus Wildkräutern.

Dafür musst Du Dich nun auf freies Terrain begeben, möglichst eine von Dünger verschonte Wiese am Waldrand, bei mir ist es der Hang gleich hinter meinem Haus. Dort holen wir uns die frischen, kleinen Sauerampferblätter und die obersten Triebe der jungen Brennnessel. Wenn es ihn schon gibt, kann man auch Spitzwegerich dazunehmen, heute habe ich noch keinen gefunden. Den Bärlauch bekommst Du auch auf dem Bauernmarkt, wenn Du selber keinen Pflückplatz kennst!

Die jungen Spitzen der Brennnessel

Die jungen Spitzen der Brennnessel

 

Sauerampferblättchen

Sauerampferblättchen

 

Für die Suppe brauchst Du nun, für ca. 3 große Teller:

ein Schüsselchen Brennnesselspitzen
ein Schüsselchen Sauerampferblättchen
ein Bund Bärlauch

eine mittelgroße Zwiebel
2-3 Kartoffeln
Butter und Olivenöl
1/2 Liter Suppe, Rind oder Huhn (oder gekauften Fond)
1/2 Becher Schlagrahm
Salz

Zutaten Kräutersuppe

Zutaten Kräutersuppe

 

In einen 5-Liter Topf gibst Du eine fingerdicke Scheibe Butter und 3 Esslöffel Olivenöl. Darin wird nun die geschnittene Zwiebel angeröstet, dann kommen die gewürfelten Kartoffel dazu – wenn Du die Suppe etwas dünnflüssiger magst, nimm besser nur 2 kleinere Kartoffel – und nun wird das Ganze mit der Suppe aufgegossen und muss 15 Minuten kochen. Erst jetzt gibst Du die Wildkräuter – auch etwas gehackt – in den Topf, gießt mit dem Schlagrahm und 1/4 Liter Wasser nochmal auf und kochst die Suppe noch ca. 5 -7 Minuten. Jetzt sollte man mit Salz abschmecken, wenn Du magst kannst Du auch etwas Muskatnuss darüberreiben…
Die Hälfte des Topfinhaltes wandert nun in den Standmixer und wird fein püriert, dann gießt Du das Püree wieder in den Topf zurück und rührst um, nochmal kosten ob die Salzmenge passt und dann…genießen. Diese Suppe ist sehr gesund und man kann verwenden was man gerade findet…geht auch mit Spinat und Petersilie, und statt der Kartoffel kannbst Du auch Topinambur nehmen.

Die halbe Suppe kommt in den Standmixer

Die halbe Suppe kommt in den Standmixer

 

Dazu passt getoastetes Schwarzbrot!

Dazu passt getoastetes Schwarzbrot!

 

Wo ich den Bärlauch gefunden habe? Sieh hier nach: Jagd auf den Bärlauch

 

 

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Jagd auf den Bärlauch!!

Bei mir beginnt der Frühling, wenn ich mit dem ersten selbstgesammelten Bärlauch im Körbchen nachhause komme. Tagelang nerve ich meine Mitbewohner, daß wir die Zeit ja nicht übersehen dürfen..der Bärlauch könnte ja sonst schon zu groß sein, oder schon blühen, oder abfrieren, oder-noch schlimmer -andere sammeleifrige Individuen könnten ja alles abernten, bevor wir da sind! (Wie unwahrscheinlich das ist, siehst Du in den Fotos….)
Nun, am letzten Sonntag sind wir dann endlich beutehungrig ausgeschwirrt in die Auwälder der Südsteiermark und haben uns mit den ersten frischen Vitaminen  versorgt.
Unsere Aulandschaft um den Fluß Mur haben etwas mystisches, und ich komme mir auch immer vor wie ein keltischer Medizinmann, wenn ich da schweigend am Boden hocke und fast meditierend und betäubt vom Knoblauchduft die knallgrünen Blätter ernte.

 

Der Waldboden als Bärlauchteppich!

Der Waldboden als Bärlauchteppich!

 

Bärlauch gehört zu den Lauchgewächsen, er ist also verwandt mit Schnittlauch, Knoblauch und Zwiebel. Aufzeichnungen über seine Verwendung finden sich schon bei den Römern, sein Genuß ist also keine Modeerscheinung sondern uraltes Wissen um seine positive Wirkung auf unsere Gesundheit. Bärlauch enthält Magnesium, Mangan, Eisen, Vitamin C und Mineralstoffe,…also alles was man nach einem langen Winter braucht, und das frische Grün läßt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen… mir jedenfalls!!

Kräuterhexe beim Bärlauchpflücken

Kräuterhexe beim Bärlauchpflücken

 

Die Auwälder hier sind über etliche Kilometer hinweg wie mit einem grünen Teppich überzogen, trotzdem pflücke ich immer nur einige Blätter aus einer Pflanzengruppe und knicke sie ab, um die Wurzel nicht aus der Erde zu ziehen. In vielen Vorkommensgebieten ist der Bärlauch schon vor dem Aussterben bedroht. (hier offensichtlich nicht!)

Die Körbchen füllen sich!

Die Körbchen füllen sich!

 

Dieses Frühjahrsritual gehört schon seit vielen Jahren zu unserem Leben, es verbindet uns mit der Natur, wenn wir ausziehen um zu Sammeln, und ich bin jedesmal fasziniert von der stillen Schönheit dieser Wälder.

Auwald - Urwald

Auwald – Urwald

 

Genug für Alle

Genug für Alle

 

Kleine blaue Schönheit

Kleine blaue Schönheit

 

Rezepte: Bärlauchtoast, Bärlauchbutter, Frühlingskräutersuppe mit Bärlauch

 

 

 

 

 

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